Das ÖBS hat sich zum Ziel gesetzt Richtlinien zur Etablierung und Förderung der
sportpsychologischen Kompetenz im österreichischen Spitzensport zu erarbeiten
und diese mittels eines Quality-Management-Modells kontinuierlich zu optimieren.
1.
Das ÖBS verfügt zurzeit über vier Beratungsstellen (Wien, Salzburg, Innsbruck, Graz), an denen eine umfangreiche Leistungsdiagnostik installiert ist. Verschiedene objektive und subjektive Testverfahren ermöglichen eine detaillierte Planung und Dokumentation der sportpsychologischen Maßnahmen.
Die ÖBS-Sportpsychologen/innen und Mentalcoaches sind in einer Expertenliste zusammengefasst und garantieren eine qualitativ hochwertige Betreuung.
Der ständige Austausch in Supervisions- und Intervisionstreffen gewährleistet zusätzlich einen relevanten Informationsaustausch und somit eine ständige interne Weiterentwicklung.
Das ÖBS ist an universitäre Strukturen angegliedert und arbeitet mit Forschungs- und Bildungseinrichtungen zusammen.
2.
Die inhaltliche Qualität der sportpsychologischen Beratung basiert auf einer gut abgestimmten und möglichst transparenten Interaktion zwischen dem Berater/der Beraterin, dem Athleten/der Athletin, dem Trainer/der Trainerin und anderen Spezialisten/innen. Geregelte Prozessabläufe bilden die Grundlage, um Beratungen auf ein inhaltlich hohes Niveau zu bringen. Um eine laufende Prozessevaluation zu ermöglichen wurden standardisierte Formulare, Fragebögen und Skalen entwickelt, die zu einer einheitlichen Verlaufsdokumentation führen. Durch den Vergleich lassen sich unterschiedliche Einschätzungen und damit mögliche Verbesserungsmaßnahmen sofort identifizieren und analysieren.
3.
Der Grad der Zielerreichung ist ein wesentlicher Bestandteil der sportpsychologischen Zusammenarbeit. Der Nutzen und die Zufriedenheit des Athleten/der Athletin bzw. des Trainers/der Trainerin sind ein wichtiges Feedback inwieweit die erarbeiteten Prozessziele zu einer Übereinstimmung mit dem erreichten Ergebnis geführt haben.