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September 2016

19 September
Sportpsychologische Betreuung bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio

Die Olympischen Sommerspiele 2016 in Rio de Janeiro stellten für viele AthletInnen den sportlichen Höhepunkt des Jahres bzw. den Endpunkt einer häufig vier-jährigen, akribischen Vorbereitung dar. Der Beitrag der sportpsychologischen Arbeit in der Vorbereitung auf ein solches Großereignis scheint für viele AthletInnen, TrainerInnen, Sportdirektoren etc. von essentieller Bedeutung und war in zahlreichen sportpsychologischen Projekten der vergangenen Jahre zentraler inhaltlicher Bestandteil. Durch die Kooperation des ÖBS mit dem ÖOC war die sportpsychologische Betreuung auch vor Ort sichergestellt. Das ÖOC hat erstmals Sportpsychologen für Sommerspiele akkreditiert und damit die Bedeutung der Sportpsychologie in der Gesamtbetreuung Olympischer Sportler/innen unterstrichen: Fritz Weilharter stand hier allen AthletInnen und BetreuerInnen im Olympischen Dorf zur Verfügung. Günter Amesberger, welchem die sportpsychologische Gesamtleitung unterlag, und Björn Krenn waren neben allgemeinen Anliegen und Kriseninterventionen, Fachverbandsspezifisch vor Ort und konnten daher optimal an den Wettkampfstätten betreuen.

Besonders erfreulich aus Sicht des ÖBS waren die gute Kooperation mit dem ÖOC, der Sportmedizin und den Physiotherapeuten sowie die durchwegs positiven Kommentare der AthletInnen und TrainerInnen, welche auch medial transportiert wurden, zur Wertigkeit der sportpsychologischen Arbeit in der Vorbereitung aber auch unmittelbar bei den Olympischen Spielen selbst. Die positive Entwicklung der angewandten Sportpsychologie in Österreich fand sohin Bestätigung.

  • Mag. Susanne Schaffer-Morocutti